Brautpaar bei der freien Trauung, der Moment am Altar

Ratgeber

Der Gang zum Altar

Es ist der Moment, auf den im Trauraum alle warten: Die Türen öffnen sich, die Musik setzt ein, und die Braut beginnt ihren Gang zum Altar. Wenige Meter, die sich anfühlen wie eine kleine Ewigkeit, und die ihr für immer in Erinnerung behalten werdet. Damit ihr diesen Augenblick entspannt genießen könnt, haben wir die wichtigsten Fragen zum Einzug für euch zusammengefasst.

Wer führt die Braut zum Altar?

Klassisch wird die Braut von ihrem Vater zum Altar geführt und dort an den Partner „übergeben". Das ist eine schöne Tradition, aber längst keine Pflicht mehr. Genauso stimmig ist es, wenn euch beide Elternteile begleiten, wenn die Mutter diese Rolle übernimmt, wenn ein enger Mensch an eurer Seite geht, oder wenn ihr gemeinsam als Paar einzieht. Bei der freien Trauung sieht man heute oft, dass beide Partner zusammen hineinkommen. Wählt das, was sich für euch echt anfühlt, nicht das, was „man so macht".

Die klassische Einzugsreihenfolge

Bei einer kirchlichen Trauung hat sich eine bewährte Reihenfolge eingespielt. Sie gibt euch und euren Gästen Orientierung:

  1. 1. Der Bräutigam zieht ein, oft begleitet von seiner Mutter oder beiden Eltern.
  2. 2. Die Trauzeugen und gegebenenfalls Blumenkinder folgen.
  3. 3. Zum Schluss die Braut, geführt von ihrem Vater oder einer Begleitperson.

Bei der freien Trauung seid ihr völlig frei: Manche Paare ziehen nacheinander ein, andere gemeinsam, wieder andere lassen erst die Gäste Platz nehmen und kommen dann zusammen Hand in Hand. Sprecht den Ablauf einmal in Ruhe mit eurer Traurednerin durch.

Die richtige Musik für den Einzug

Die Einzugsmusik trägt den ganzen Moment. Klassiker wie Pachelbels Kanon in D oder „A Thousand Years" funktionieren, weil sie ruhig beginnen und sich aufbauen. Ihr habt Zeit, anzukommen. Genauso schön ist „euer" Lied, akustisch von einer Sängerin gespielt. Wichtig ist nur: Lasst die ersten Takte laufen, bevor ihr losgeht. So fällt die Tür-auf-Tür-zu- Hektik weg und der Einzug bekommt seinen Raum.

Wie genießt man den Gang am besten?

Geht langsamer, als ihr denkt. Aus Aufregung ist man gefühlt in zwei Sekunden vorne, schade um den schönsten Weg des Tages. Atmet einmal tief durch, schaut euch um, sucht den Blick eures Partners. Genau dieser Blickkontakt, wenn ihr euch zum ersten Mal seht, ist der Moment, an den ihr euch erinnern werdet. Alles drumherum dürft ihr getrost vergessen.

Aus Fotografen-Sicht

Dieser Augenblick lässt sich nicht wiederholen. Deshalb ist er für uns einer der wichtigsten des Tages. Wir halten uns dabei bewusst im Hintergrund: kein Hereinspringen, kein „nochmal bitte". Wir fangen euren echten Gang ein, die zittrigen Hände, das erste Lächeln, die Träne beim Partner. Damit das gelingt, hilft uns wenig: ein langsames Tempo, ein freier Mittelgang und eine kurze Absprache vorab, von welcher Seite ihr kommt. Den Rest macht der Moment ganz von allein.

Plant ihr gerade eure Trauung?

Wir begleiten euch dezent durch den ganzen Tag und halten genau solche Momente ehrlich fest, als euer Hochzeitsfotograf in ganz Franken. Lernt uns unverbindlich kennen.

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